Der Siphon - der gebogene Rohrabschnitt unter Waschbecken, Spüle oder Badewanne - ist der häufigste Ort für Verstopfungen und Geruchsprobleme. In Saarbrücken lässt sich diese Arbeit ohne Klempner selbst erledigen, und zwar in wenigen Minuten.
Warum der Siphon so oft verstopft
Der Siphon ist so konstruiert, dass er immer etwas Wasser enthält - dieser Wasserverschluss verhindert, dass Kanalgerüche aufsteigen. Genau in diesem Wasserbereich setzen sich Ablagerungen fest: Fett, Haare, Seifenreste und Kalk bilden mit der Zeit einen zähen Pfropfen.
Siphon abschrauben und reinigen - Schritt für Schritt
- Einen Eimer oder eine flache Schüssel unter den Siphon stellen - er enthält immer Wasser.
- Die Überwurfmuttern an beiden Enden des Siphons per Hand oder mit einer Wasserpumpenzange lösen.
- Siphon abnehmen und den Inhalt in den Eimer leeren.
- Siphon unter fließendem Wasser ausspülen und mit einer langen Bürste oder einem Tuch innen reinigen.
- Dichtungsringe prüfen - sind sie rissig oder porös, durch neue ersetzen (im Baumarkt erhältlich).
- Siphon wieder einschrauben - fest aber nicht zu stark anziehen, sonst können Dichtungen reißen.
- Wasser laufen lassen und auf Dichtigkeit prüfen.
Tipps für Saarbrücken
In vielen Saarbrückener Altbauten finden sich noch ältere Blei- oder Kupfersiphons. Diese sollten bei dieser Gelegenheit von einem Fachmann überprüft werden, da sie häufig ersetzt werden müssen.
Häufige Fragen
Muss ich den Siphon abschrauben, um ihn zu reinigen?
Nicht immer. Für leichte Gerüche und kleine Ablagerungen genügen oft Natron und Essig. Bei stärkeren Blockaden ist das Abschrauben aber die gründlichste Methode.
Welches Werkzeug brauche ich für den Siphon?
Oft reichen die Hände aus. Für fest sitzende Muttern hilft eine Wasserpumpenzange, am besten mit Schutztuch, damit keine Kratzer entstehen.
Was tun, wenn der Siphon nach dem Einschrauben tropft?
Prüfen Sie, ob die Dichtungen korrekt sitzen. Meistens hilft es, den Siphon nochmals ab- und wieder anzubauen. Bei anhaltenden Tropfen die Dichtungen ersetzen.